Berliner Tagesspiegel, Daniel Wixforth
"Die Erkenntnis kommt blitzartig beim Betreten der St.-Elisabeth-Kirche
in Mitte:
An diesem Ort ist Gott tasächlich tot. Nur noch vage vermag die leere
Halle an ein einstmals sakrales Zentrum zu erinnern. Eine willkommene
Umgebung für Gustav Mahlers “Lied von der Erde”, das mit Leere, Todesahnung
und verblassten Erinnerungen so tief durchtränkt ist. In beißend grünem
Licht beginnt die szenische Aufführung der Berliner Kammeroper, die sich
der Fassung für Klavier und zwei Singstimmen annimmt.
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Musikalische Leitung: Philip Mayers
Regie: Holger Müller-Brandes
Bühne: Hans-Peter Korth
Kostüme: Irene Suhr
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